Den Amarok erwarben wir im August 2014. Jetzt ging es Schritt für Schritt an die Anpassung zum guten Wohnlastesel. Im Frühjahr 2015 erhielt er bei VW für die HInterachse zusätzliche Federblätter, nun als galt er als Amarok Heavy Duty und hatte ein zulässiges Gesamtgewicht von 3020 KG.

Dann kam die Messe, wo wir unsere TISCHER-Kabine mit satt Messe-Rabatt bestellten.

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Amarok DoKa vor dem Umbau

Während der mehrmonatigen Wartezeit der Fertigung für die passgenaue Wohnkabine  hatten wir nun weitere Zeit, den Unterbau für das familiäre Urlaubsprojekt passend zu machen.

Im September gings nach Arnheim/NL. Dort gibt es den einzigen Hersteller, der von VW legitimiert, Amaroks verlängern darf & kann. In vier Wochen wurde der Fahrzeugrahmen aufgeschnitten, um 310 mm verlängert und die Ladefläche auch um 31 cm vergrößert. Unser Amarok war in etwa der 600., dem dieser Wachstumsschub zuteil wurde.

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Firmensitz Veth in Duiven/NL

Netterweise erhielt ich eine kleine Werksführung und durfte überall stöbern. War auch für die Mitarbeiter nicht gewöhnlich, da sonst nur große Unternehmer sonst Fahrzeuge umbauen lassen und nie Privatleute die Wagen persönlich in Empfang nehmen- übrigens lief die Kommunikation entspannt auf Englisch oder eigentlich sonst nur auf Deutsch!

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Chassis-Verlängerung unter der Fahrerkabine

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Zudem kamen vier neue stark belastbare Felgen (von CW) und dicke Reifen von BF-Goodrich Allterrain, die die neue zusätzliche Zuladungsgrenze von 3500 KG aushalten werden. Dieses geht aber auch nur, da noch 2 großezusätzliche Luftfedern (VB-Air) auf der Hinterachse nun auch mithelfen, ein starker Lastmuli zu werden – die beiden Bälge können bis auf 3,5 bar gefüllt werden.IMG_0967

Amarok DoKa nach der Verlängerung, Nov 2015

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TISCHER Firmenzentrale in Kreuzwertheim
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Eine kurze Tischer-Kabine in der Produktionshalle
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Unsere neue Kabine bei der Werksabholung

Dem neuen Unterbau folgte dann im November der Aufbau, der in Franken direkt aus dem Werk in unsere Hände gegeben wurde. Diverse TÜV-Termine, als auch zwei Amtsgänge kamen und im Dezember war auch die Steuerzuteilung unseres neuen REIMOs endlich durch.

Die Jungfernfahrt führte uns übers Wochenende ins nicht allzuweite und beschauliche hessische Wetzlar. Und siehe da, auf dem WOMO-Stellplatz stand ein zweiter Tischer!

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Tischertreffen auf der Jungfernfahrt nach Wetzlar