Balkan Rückreise 2016

StepMap Balkan Rückreise 2016

Der Beginn und die Anreise der Sommerreise 2016 findet man hier. Von Süden kommend erreichten wir nach wenigen Minuten und im leichten regen Montenegro. Der erste Kontakt war verwunderlich bis unfreundlich. Die montenegrinischen Grenzer wollten uns nicht sprechen oder anhalten. Es ging einfach so an den Grenzhäuschen vorbei.

In einem nagelneuen Supemarkt schlugen wir kräftig zu, alles war in Euro, es war sehr günstig, mit geringsten Steuern belastet, auch noch viele bekannte Produkte – und das beste: Man konnte mit Karte zahlen! Montenegro verzichtet auf eine eigene Währung und daher ist die offizielle Bezahlart Euro.

Südlich von Ulcinj steuerten wir einen Campingplatz an, da hier freies Übernachten nicht statthaft war. Unsere Wahl viel auf den Tropicana Beach CP, es waren noch zig andere da. Einfacher Platz mit direktem Strandkotakt und Blick aufs Meer. Der deutsche Platzsheriff verlangte 15€, das war vertretbar. Allerdings funktionierte das WLAN nicht 😦

Der Regen hörte auf, die Wolken blieben und das Meer tobte.

Tagestrecke: 133km

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Sonntag

Bei Sonne im Meer gewesen, an Schwimmen war nicht zu denken. Ich begriff warum überall rote Flaggen hingen. Die Unterströmung war immens. Ich ging nur bis zur Brust ins Wasser!

Gemählich ging es ber die Küstenstraße nordwärts. Aufgrund der Kurven der einspurigkeit ist i.d.R. nicht mehr als 60/70 km/h möglich. Kleiner Fotostopp bei der bekannten „Halbinsel“ Sveti stefan und dann waren wir nach einer Tunneldurchfahrt schon in der feinen Altstadt von Kotor. Hier haben die Venizianer u.a. eine schöne von einer dichten Stadtmauer umgebende Stadt gelassen. Enge Gässchen, viele Besucher, aber auch viel Schatten ließ den Besuch angenehm sein.

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Am späten Nachmittag rollten wir weiter. Entlang der engen, aber fahrrerisch anspruchsvollen strecke immer 1m neben dem Ufer entlang ging es zur kleinen Fährstation. Dort düsen 6 Fähren gelichzeitig über die Landenge und es gab nahezu keine Wartezeit. Wir gingen als PKW durch 🙂 , nur 4,50€.

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Kurz darauf war die Grenze schon erreicht und wir waren froh, dass wir feststellten, dass montenegro doch auch Grenzpersonal aktiv beschäftigt.

Grenzkontrollen liefen zügig und stressfrei ab und schon rollten wir auf kroatischem Boden. Vor Dubrovnik noch im LIDL gut versorgt ud dann westlich der Dubroviker Altstadt auf den nicht günstigen CP Solitudo gefahren; pro Nacht mussten etwa 50€ auf den Tisch gelegt werden. 20160717_180928

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166km

Montag

Per Linienbus in die Altstast Dubrovnik. Diese Idee und dieses Ziel hatten noch mehr Urlauber. Eine total auf Tourismus ausgelegte Stadt, die dementsprechende preise hat. Der Rundgang auf den Stadtmauern ist wegen Preisprotestes ausgefallen.

Den Resttag am Reimo und am komfortablen Pool verbracht – auf den abendlichen Stadtbesuch verzichteten wir.

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Dienstag

Wir verließen Dubrovnik und fuhren wieder weiter. Die gleiche Küstenstraße von gestern, die Nationalstraße 8 war in Kroation genauso übersichtlich wie in Montenegro. Immer mit Blick aufs Meer kurvten wir nordwärts. kroatien ist ja ein geteilter Staat und da wir Grenzkontrollen nicht undebingt brauchen, zogen wir es vor die Doppelgrenze von Kroatien/Bosnien-Herzegowina zu meiden. also fuhren wir auf die Halbinsel und blieben erstamal auf dem kleinen und einfachen CP Vrila bei Trapanj.

Klares Wasser, wenig Trubel, kleiner CP und eine nette Athmosphäre auf dem CP taten gut.

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110km

Mittwoch + Donnerstag

Wir schlendern in den Ort, kaufen dort Lebensmittel und hängen ab. Mittags ma ein kleines Boot und  verkaufte Obst & Gemüse am CP-Ufer. Abends ab 21 Uhr war Konzerttime. Die Schakale der umliegenden hohen Berge fingen ihr Gejaule (hier eine kleine Hörprobe) an, und hunderte stimmten minutenlang ein. Faszinierendes Naturspektakel.

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Freitag

Nun juckt es wieder und wir werfen den Dieselmotor wieder an. Per Fähre, die über 70 MInuten zu spät einließ, sollte es zurück aufs festland gehen. In der Wartezeit, die wir inder vollen prallen Sonne verbrachten und Licht, Radio und volles Geblse anhatten, versagte beim Starten natürlich die Batterie. Besatzungen von 3/4 Autos/WOMOs halfen spontan und schon war unser 3,5-Tonner mobil und ollte auf die offene Fähre. Wir ließene den wagen noch 10 Minuten laufen und nach einer einstündigen ruhigen Überfahrt, auf der wir Delfine springen sahen, sprang der VW an, als wäre nix gewesen. Von Ploce aus ging schnell auf die Autobahn. Guter Standard, wenig Verkehr, da die Maut auch den einen oder anderen anschreckt.

Wir wollten nach Trogir, doch zuvor benötigte unser Hund noch Medizin und so gings nach Split, wo wir günstig und zügig einen tierarzt und medizin fanden. Am Flughafen vorbei waren wir auch schon zügig in Trogir. Einmal über den Hügel und wir waren auf dem CP Rozac. Leider war der Platz voll, aber für eine Nacht fanden wir in 2.Reihe noch ein Plätzchen.

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173km

Samstag + Sonntag

Wir hatten Glück, denn etliche Urlauber reisten ab und wir bekamen einen Platz direkt am Wasser mit Dusche! Hier war das Ufer zwar grobsteinig, aber dafür kaum benutzt. Uns genügte es vollends. Sechs Schritte aus dem REIMO und wir waren im warmen (!) und glasklaren Wasser. Nach 18 Uhr machten wir uns zu Fuß auf und überwanderten eine Hügel und waren schon in der famosen altstadt Trogir. Da auch Yachtwoche war, galt, sehen und gesehen werden. Trotzdem fanden wir ein Tischlein, wo wir lecker Fisch und Salat zu uns nahmen.

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Montag

Leider spät am Vormittag tuckerten wir erst los, so dass wir für die 3km bis nach Trogir 70 Fahrminuten benötigten. Einspurige Bergstraße mit LKW-Verkehr und 2 Kreuzungen ohne Regelungen waren der Grund.

Wir fuhren nicht weit, da warne wir auch schon am Nationalpark der Krka. der gleichnamige Fluß hat sich dort gestaut und gießt sich in Kaskaden schön in die Tiefe. Wir zahlten brav den Eintritt a 150 Kuna und gingen dann aber zu Fuß ins Tal. Über Stegsysteme erforschten wir  – nicht ganz alleine – das Areal und stürzten uns dann in die erfrischenden und nicht kalten Fluten. Mit frischem Spanferkelbraten vom Grill stärkten wir uns und fanden unsere Abendruhe auf dem nahen CP Krka (20€).

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65km

Dienstag

Per Autobahn zur Heimat, ging es durch karges Land entlang der Küste, Danns chraubte sich die Straße in die Berge und nach ein paar Tunneln waren wir in einer anderen Klimazone! Kurz vor Zagreb öffnete sich der Himmel und man konnte fast nicht mehr fahren.

Die grenzkontrolle der Slowenen war zeitraubend, denn auf 500m stauten sich 2 Wagenreihen. am Ende des Liedes wurde nur durch die fensterscheibe geschaut und die Pässe blieben im Wagen.

Nachtstation war Graz, wo wir beim Auenpark gut und ruhig standen und von dort die Atstadt durchbummelten.

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503km

Mittwoch

Staufrau durch Österreich, auch die Grenze zu Deutschland war offen und so erreichte wir nachmittags Regensburg. Spät am Nachmittag bummelten wir durch die große und nette historische Altstadt. Auf ein zünftiges Bier kehrten wir auch ein und als wir zum Fahrzeug zurückkamen, sahen wir, dass ein Regensburger unseren VW beim Rangieren angefahren hatte 😦

388km

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Donnerstag

Nach dem Frühstück gings los und ohne Stau durchfuhre wir Franken und Heesen und kamen gegen 15 Uhr wider in Westfalen heil an.

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523km

Kilometer: 4536

Kosten insgesamt: 

Maut/Vignetten: 203€

Fähren: 286€

Übernachtungen: 340€

Tanken: 453€