Freitag, 07.10.2016

583km

Freitag Mittag gegen 12 Uhr gings los. Ohne Staus direkt nach Osten über A44, A7, A38, A14, A4 und A17. Im Vorort von Leipzig den Lebensmittelbestand im Discounter aufgefüllt und im Autobahnring um Dresden leider in eine Vollsperrung gerauscht. Über Land nun entlang der Elbe (B172) bis nach Tschechien. Dort keinen Kilometer hinter der Grenze (Hrensko; deutsch früher: Herrnskretschen) gegenüber der Tankstelle kostenfrei eingeparkt und die Nacht verbracht. Nicht optimal, zwar gerade gestanden, aber noch in Ordnung.

Tschechien / Böhmen 2016

StepMap Tschechien / Böhmen 2016

Samstag, 08.10.2016

36km

Trotz der dicken Wolkendecke sind wir nach dem Frühstück raus und vom Ort aus zum berühmten Prebitschtor in der böhmischen Schweiz losgelaufen. Keine Stunde später standen wir unter der tollen Sandsteinbrücke; da die Tschechen auch Leben wollen, verlangten sie neben einer Parkplatzgebühr auch einen Eintritt am Felsbogen. Mit leckeren Getränken gestärkt, gib es in leichtem Nieselregen wieder runter.

Nach dem Mittagsmahl im Reimo, durchwanderten wir nachmittags noch die Edmundsklamm bis zum Ableger. Ohne Kahnfahrt sieht man allerdings nur wenig!

Vor der Dämmerung dann noch den Wagen umgesetzt und bei den Tyssaer Wänden eingeparkt.

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Sonntag, 09.10.16

166km

Bei wolkigem Himmel stiefelten wir bei der Bergwachtstation zu den Felsen hoch. Man kann da ohne Eintritt drauf und wir wunderten uns warum. Nischen, Spalten, Anhöhen oder auch Treppen surchziehen diese Felswände. Irgendwann kamen wir dann in der Mitte zwischen den Felsformationen auch zum Kassenhäuschen, wo eine kleine verschrumpelte Hexenomi –  wirkte, als wenn sie direkt von den Dreharbeiten der alten tschechoslowakischen Märchenspielfilme weggelaufen wäre – uns die Tickets für den Nationalpark verkaufte.

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Mittags wieder am Reimo und dann auf fast ausschließlich Autobahn/Schnellstraßen über die mautpflichtige Autobahn (wir nahmen die 10-Tages-Vignette für eta 14€) nach Prag gefahren. Dort gegenüber der Prager Burg geparkt, für 3h auch 9€ für die Bewachung gelöhnt und sind herumgelaufen. Zur Burg, in den Dom und dann herunter zur Stadt. Über die sehr volle, aber auch sehr schöne Karlsbrücke, am Rathaus mit astronomischer Uhr vorbei, über den Altstädter Ring und nach einer Stärkung mit Schinken, Kraut und Brot wieder zurück. Eigentlich wollten wir 2 Tage bleiben, aber irgendwie sind wir dann abends doch noch weiter nach Südosten gerollt.

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Nachts standen wir in einem Kaff Chocerady, eigentlich ruhig in der Nähe einer Schule, natürlich frei, aber nicht ganz gerade.

Montag, 10.10.2016

353km

Vor dem Frühstück steuerten wir aus persönlichen Gründen Schloss Krisanz an, kurz vor Brünn gelegen und wendeten nach dem Frühstück und steuerten dann auf Budweis.

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In Budweis, was uns gut gefiel, sind wir einmal im Zickzack durch den Stadtkern marschiert. Tolle alte einheitliche Bausubstanz. Da es aber schon nach 14 Uhr war, bekamen wir nirgends mehr ein warmen Mittagsmahl  😦

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Budweis, Rathaus -das schönste Tschechiens

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Uns hat der Sensenmann aber nicht gekriegt       🙂

Dienstag, 11.10.2016

181km

Die Nacht auf freiem Feld ruhig verbracht,während der ganzen Zeit hatten wir nie ein Gefühl der Unsicherheit. Sind dann nach Pilsen gefahren und waren so früh dort, dass auch die Küchen in den Restaurnts uns noch Essen gemacht haben. War übrigens lecker und preiswert; wir kehrten ein bei U Salzmanu!

Über der Stadt lag ein Geruch vom Malz, da die berühmte Pilsener Brauerei zentrumnah immer noch ihren Hauptproduktionsstandort hat.

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Irgendwie eine Vergewaltigung des US-Präsidenten!

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Auch in Pilsen muss man immer schön sein Parkticket bezahlen; wir standen bewacht und zentral vor dem Supermarkt TESCO, Straße: Nadrazni.

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Quer übers Land und ein bißchen Autobahn sind wir noch bis Marienbad weiter. Dort auf einem bewachten Parkplatz gestanden, wäre gar nicht nötig gewesen. Scheint ein alter Busparkpltz zu sein. Die Nacht bzw. 24h kosteten 200 Kronen/8€. Ist nicht so einladens aber in Ordnung. Marienbad war enttäuschend, da recht klein und imVergleich zur Karlsbad 3 Ligen darunter.

Mittwoch, 12.10.2016

103km

Früh los, mit dem Reimo noch in Marienbad alles abgefahren, um dann durch Loket zu bummeln. Ein nettes altes Örtchen, aber in der Nebensaison hat schon alles (!) zu. Daher sind wir sofort nach Karlsbd weiter.

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Marienbad

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Ein nomales Straßendorf in Tschechien.
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Unschöne Relikte der sozialistischen Ära.
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Loket

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Loket, Burg; hier wurde z.T. auch der James-Bond-Film Casino gedreht

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Karlsbad

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Karlsbad, 60°-Quelle beliebt bei den Kurgäste

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Kaiser Karl aus Sand

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Karlsbad, hier haben wir gut und lecker gespeist.
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Warum nennt man ein Hotel nach Mozart, wenn auch Goethedort wohnte?

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Karlsbad, eine sozialistisch gefüllte alte Baulücke

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Karlsbad, hier werden neue Wohnungen angeworben – unschwer zu erkennen, welche Zielgruppe hier angesprochen wird

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In der Dämmerung noch bis Eger/Cheb nach Westen gefahren und gut eingeparkt beim dortigen Sportplatz (Straße: Kozeluzska). Abgelgen, sauber, eben und sehr gepflegt und kostenfrei. Zur Innenstadt sind es nur wenige Gehminuten.

Donnerstag, 13.10.2016

145km

Frühstück mit Blick auf Park und Eger. Über die Fußgängerbrücke durch die alte Stadtmauer und schon hatte uns das alte Eger. Tolle alte Häuser aus Mittelalter und Jugendstil.

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Donnerstag, 13.10.16

145km

Nachmittags dann wieder nach Deutschland zurück und noch schön durch die Frankische Schweiz (B22) mit Sightseeing gerollt. In Bambarg auf dem Stellplatz eingeparkt, war nur noch wenig frei. Die Nacht kostet 12€; inclusive Entsorgung.

Von dort in 20 Minuten zu Fuß in die Innenstadt gelaufen und alles was derTourist sehen möchte abgklappert. Im Hofbrau bei Rauchbier, Federweißem und Zwiebelkuchen gestärkt.

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Freitag, 14.10.2016

413km

Schön ausgeschlafen, der Lärm auf dem Stellplatz war auch tendeziell keiner und nach dem Frühmahl rollten schon um 10 Uhr die Räder Richtung Heimat. An Fulda und Kassel vorbei und bis 25km vor zu Hause lief alles gut, doch ab dem Werler Kreuz war al´les dicht. Also gings zum Schluss über die Dörfer; kurz nach 15 Uhr war die feine Reise dann zum Glück unfallfrei beendet.

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