Der erste Teil der Reise bzw. die Anreise durch schwedisch Lappland ist hier.

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Die Vesteralen,  wo sind die eigentlich? Eine feste, klar umgrenzte Inselgruppe ist es nicht. Der nördliche Teil der Lofotengruppe in Norwegen heißt so. Zur ungefähren Definition haben wir mal unsere Reisewoche eins deshalb zu den Veralen verortet. Nach der Grenze kamen wir runter zum hier in den Fjorden ruhigen Atlantik. Wir bogen nördlich von Narvik ab und erreichten die Region Ofoten, nein, kein Schreibfehler.

Lofoten 2017

StepMap Lofoten 2017

Die blaue Reiseroute bezieht sich auf den Vesterålenteil!

 

Donnerstag  27.07.2017 – 85km

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Grenzübergang auf der E10 von Schweden nach Norwegen; Grenzhäuschen oder Kontrollen Fehlanzeige – ist nur eine EU-Außengrenze  🙂
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Die Schneefelder hören nicht auf, obwohl wir unter 1000m Höhe sind.
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Erster Rast- und Übernachtungsplatz in Norge; südwestlich von Bjerkvik. Die Flut strömte hinein und nachher waren es nur noch 2m Abstand vom Reimo bis zum Fluß

 

Freitag 28.07.2017 – 120km

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Blick auf die Insel Hinnöya. Das Wetter wird unfreundlicher und die Sonne bleibt immer öfter die nächste Zeit hinter Wolken zurück.
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Harstad, ein kleines Städtchen auf Hinnöya.
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Harstad
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Harstad
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Eine von hier noch 4 erhaltenen riesigen Wehrmachtskanonen. Sie wird Adolfkanone genannt; die Geschosse hatten einen Durchmesser von 40,6 cm!

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Die normalen schweren Geschosse der Adolfkanone, sie hatten „nur“ einen Reichweite von 42,8 km

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Munition für die sog. Adolfkanone, sie wog nur je 600 kg und hatte daher eine größere Reichweite: 56 km und benötigte nur 130 Sekunden bis zum Einschlag!

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Geröt zum bestimmen der exakte Flugbahn; es konnten Windrichtung, Windgeschwindigkeit, etc. eingegeben werden, um das Ziel zu treffen. Heute hätte man einen Computer.
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Pro Minute konnte ein Schuß abgegeben werden, wenn kein neues Ziel anvisiert wurde. Ob damit im 2. Weltkrieg Schiffe/u-Boote versenkt der angegriffen wurden ist unklar. Man geht davon aus, dass kein Kriegseinsatz vorkam. Alle Unterlagen wurden von der Wehrmacht vernichtet!

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Die drei anderen baugleichen Kanonen stehen auch noch dort. An anderen Standorten sind diese Waffen alle verschwunden. Mit diesen Geschossen sollte der Nachschubweg des schwedischen Erzes von Kiruna sicher geleitet werden; Schutz des Hafens Narvik.

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Sandbadebucht bei Elgsnes.

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Wie überall sieht man große Anlagen zur Aquakultur/Fischzucht.

 

Samstag 29.07.2017 – 166km

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Traditionelle Heutrocknung 2017

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Sonntag 29.07.2017 – 17km

Heute war nur Regen 😦

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Momentaufnahme um Mitternacht. Leider war Ende August schon die Mittsommernacht hier vorbei.

 

Montag 31.07.2017 – 112km

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Ein Schiff der berühmten Hurtigrouten kommt vorbei. Nach einem langen, tiefen Hupen legt es sogar für ne ½ Stunde im Risöyhamn an.
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Wolken bleiben nun unser Begleiter. Oft liegen sie wie ein schmales Band zwischen Meereshöhe und Bergspitzen.

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Rimsöyhamn

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Irgendwo auf der Ostküste von Andöya.

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Leuchtturm von Andenes, ebenfalls unsere nördlichster Reisepunkt auf diesem Planeten: 69° 19’29,7 N !
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Andenes

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Dieses unbewohnte Haus haben Möwen in Besitz genommen. Sie verteidigen es ständig mit einem ohrenbetäubenden Lärm.
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Strand nördlich von Bleik/Andöya

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Wanderpark – & Nachtplatz nördlich Stave/Andöya

 

Dienstag 01.08.2017 – 143km

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Es kann scheinbar hier sehr stürmisch werden. Auch Häuser, Schuppen oder Wohnwagen sind mit Zurrgurten am Boden oder im Felsen fixiert.
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Gletscherwasser färbt das saubere Atlantikwasser schön türkis.
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Kurze und einprägsame Ortsnamen haben die Norweger hier!!
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Dronningrutar. Ei etwa 15 km langer Rundwanderweg mit 500 Höhenmetern; wir liefen fast 3h im Regen bzw. in Wolken und konnte nur teilweise die grandiose Umgebung genießen.

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Bobilplatz/Campingplatz in Stö; auch Start- und Endpunkt der Wanderstrecke der Dronningrutar.

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Etwa 23.20 Uhr langsamer Sonnenuntergang!

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Mittwoch 02.08.2017 – 0km

 

 

Donnerstag 03.08.2017 – 116m

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Östlich Nyksund

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Nyksund, ein ehemaliges Ficherdorf

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Vor Nyksund ist ein Parkplatz, dort können gut locker 10 Wohnmobile eben und ruhig kostenfrei nachts Parken! 🙂
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Blick nach Westen beim Aufstieg auf den Vetten; südlich Straume.

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Im Hintergrund liegen in den Woken versteckt die Berge der Lofoten.

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Endlich am Gipfel; das letzte Viertel war sehr steil. Mögen scheinbar die Norweger so. Rauf in70 Minuten und runter in etwa 50 Minuten, da schien sogar endlich mal die Sonne.

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Bei Ebbe selbst geerntete Muscheln. Sie mundeten.

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Die Lofoten abends von Norden angeschaut.

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Unser Nachtplatz an einem aufgegebenen Kai bei Bö.
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Monduntergang über den Lofoten

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Freitag 04.08.2017 – 177km

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Tolle Bergansicht. In der Mitte der „Fitz-Roy“ der Versterålen.

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Heute gibt es kaum noch Fähren zwischen denInseln der Vesterålen bzw. Lofoten. Die Norweger bauen gerne Tunnel und vor allem lange und gerne auch geschwungene Brücken; hier vor Stokmarknes.

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Der Hafen von Melby
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Diese Fähre bringt einen in 30 Minuten nach Fiskeböl/Austvågöya auf den Lofoten.

Auf der anderen Meeresarmseite waren wir dann auf den echten Lofoten; der dazugehörige Bericht ist hier zu finden.