Seitdem wir regelmäßig mit Reisemobilen unterwegs sind, haben wir jede längere Reise immer zu neuen Zielen unternommen. Nun im Jahre 2017 und nach 12 Jahren WOMO/REIMO-Urlauben wollten wir mit diesem Usus brechen. Im Sommer 2010 waren wir bereits in Irland und es hat uns dort gut gefallen, so dass wir nun erneut und konzentrierter noch mal Nachlegen wollten – diesmal auch ohne eigene jugendliche Familienunterstützung :).

Da es in Irland ja immer regnet und die Temperaturen im Jahresverlauf nicht so stark schwanken, planten und riskierten wir eine Reise im Herbst. Städtetouren sind nicht mehr unser Ding, sondern viele Aktivitäten draußen sagen uns mehr zu: wandern. Und Landschaft und viel Grün ist ja nun mehr als denkbar dort vorhanden.

 

Freitag 20.10.17

Bereits mittags düsten wir los und kamen aufgrund der frühen Abfahrt staufrei durch Antwerpen -Novum – und erreichten überpünktlich den Hafen von Calais. Dort echte Grenzkontrolle der Briten und der Tommy mitsamt seiner MG schaute in unsere Wohnkabine ausgiebig hinein. Die Fähren waren kaum ausgelastet und so durften wir auf den nächste frei fahren – aufpreislos und waren somit etwa 90 Minuten eher auf See. Da es stark windete hing der Fahrplan schon in der Luft und auch unsere Passage dauerte 2h, statt 1,5h. In Dover stoppten wir erst gar nicht, sondern steuerten Ashford an.

504 km

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Check-In in Calais
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Warten in Calais
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Ausfahrt aus Calais

Samstag 21.10.17

Vor der Weiterfahrt betrieben wir nicht ein bißchen Wirtschaftshilfe, damit die Briten beim Brexit nicht ganz so schlecht dastehen. Viele Markenkleidung ist dort echt sehr preiswert; Lebensmittel,  Alkohol und Eintrittspreise sind ja gepfeffert teuer, doch bei Kleidung kann man echte Schnaps machen:)

Über den Londoner Autobahnring M25 gings weiter, Richtung Wales über die M4 und ab Swansea kam dann Landstraße. Bei der Brücke über den Severn vielen ein paar British Pound Maut an. Im Dunkeln erreichten wir Fishgard, wo gegen Mitternacht mit der STENA-Line-Fähre ablegten. Gegen 4 Uhr legten wir in Rosslare an.

531 km

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McArthur-Glenn-Outlet in Ashford

 

 

Sonntag, 22.10.17

Nach der Ankunft parkten wir ein und schliefen bis mittags aus. Dann gings über Land Richtung Südwest und Cork. Ziel war das Küstenörtchen Kinsale. Doch viele Wolken und Nieselschauer zeigten sich. Als der Regen abends nachließ bummelten wir durch die Gassen, steuerten einen Pub an und dem Musik erklang und lauschten nur kurz der nicht so dollen Liveband beim irischen Bier.

218 km

 

 

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Hafenbucht von Kinsale

Montag, 23.10.17

Das Wetter ist eine Nuance besser und wir erkundigen uns nach Tageswanderungen. Gelaufen sind wir dann zum James- Fort im Süden der Stadt; leider war ein großes Wegstück Bürgersteig mit viel Autoverkehr.

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Kinsale
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Kinsale
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Typisch für Irland, kleine inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte. Hier putzt dre rüstige Senior, wahrscheinlich der Chef, tapfer seine Fenster der Auslagentheke. Für deutsche Großstadtaugen wirkt das, wie aus einer fernen anderen Zeit ….
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James´Fort

Nachmittags gings westwärts nach Clonakilty. Eigentlich waren hier schöne Küstenstraßen markiert, doch die Sichtverhältnisse waren nicht so optimal und zum anderen hatte in der Vorwoche Sturm Orphelia überall ganze Arbeit geleistet.

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Der Ort mit dem gälischen Namen Cill Briotain wurde während der englischen Besatzung in Kilbrittain umgemünzt.
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Clonakilty; ehemalige Kirche, die seit 100 Jahren nun Postamt der grünen Post ist
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Clonakilty

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Clonakilty
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Clonakilty, legendärer Pub mit guter traditioneller Livemusik

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Ziel war nicht der Ort Clonakilty, der recht klein wie alles in Irland ist, sondern der alte Pub De Barra. Dort wurde ab 21 Uhr traditionelle Livemusik gespielt. Urig und ganz cool. Es lohnte sich.

Die Nacht verbrachten wir im Ort, in irgendeiner Parkplatzbucht, nicht weit vom Pub entfernt 😉

41 km

 

Dienstag, 24.10.17

Heute war die Beara-Halbinsel auf dem Programm. Leider macht das noch mehr Spaß, wenn die Sonne auch rauskommt. Zum Glück kannten wir es ja schon im Sonnenschein. So gings halt zügiger 😦   Den Abstecher nach Baltimore sparten wir uns daher. Über Castletown-Bearheaven gings Richtung Ardgroom. Es war gar nicht so einfach ein schönes, gerades und ruhiges Schlafplätzchen für die Nacht zu finden. Aber nach einer laaaannggen Weile gelang es doch. In den Bergen beim See von Glenbeg Lough wars super.

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Esel auf den Weiden
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Abends am Glenbeg Lough

 

Mittwoch 25.10.17

 

69 km

 

 

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Der offiziell Rastparkplatz von Glenbeg Lough am Morgen

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Heute war wieder Wanderstiefelschnüren angesagt. Leider fanden wir den Einstieg in den offiziellen Wanderweg nicht, so dass wir auf eigene Faust loszogen. Das Wetter wurde sogar freundlich. In Kenmare hielten wir an und bummelten durch den nett zurechtgemachten Ort. Man merkte leider schnell, dass hier alle vom Tourismus des RING OF KERRY leben. In der Nebensaison gings noch. Wir stärkten uns im Deli mit einem klassischen Shepards Pie. Nach ein paar Kilometern weiter stoppten wir in Sneem, ruhig am Flußufer und kostenfrei.

137 km

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Iren sind richtig aufgeschlossene und extrem freundliche Menschen. Ihre Lebensfreude kommt exzellent in der Farbgewalt und im -mut ihrer Häuser durch!
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Ardgroom
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Ein Leben ohne Sport – egal ob Rugby, Fußball oder Hurling – und ohne Guinness ist für einen Iren nicht vorstellbar 🙂

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Kenmare
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Kenmare
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Kenmare, Häuser mit Hochwasserschutz, da Sturm Orphelia eine unglaubliche Kraft entfaltet hatte und es nicht ausgeschlossen war, dass es noch Nachwehen geben könnte
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Nachtplatz am Fluß südlich Sneem

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Donnerstag 26.10.17  86 km

Es war trocken. Sogar die Sonne quälte sich durch, so dass unserer Wanderung bei Coherdaniel nichts entgegenstand. Vom Derrynane House gings zum perfekten Sandstrand, dann über Felsen und steinerne Buchten und durchs hügelige Inland zurück.

In Waterville wurde Charly Chaplin verehrt, weil er dort mal Urlaub gemacht hatte und dann zig es uns nach Portmagee, ein nettes buntes Nest wollten wir uns niederlassen und abends im Pub nett abhängen. Leider war da für Abends nichts geplant. Also, spontan die Wanderung, die für Morgen geplant war vorgezogen und bei gutem Wetter und guter Aussicht zum Turm beim Bray Head gewandert. Der Hinweg war ideal, allerdings der Rückweg `ne Katastrophe, da wir knöcheltief im Moor einsackten; das, obwohl es stark bergab ging, crazy! Abends in Caherciveen am Hafen gerade und ruhig geparkt. Der besuchte Pub war ein Reinfall.

86 km

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Landschaft im Ring of Kerry

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Strand bei Derrynane House

 

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Dieses bescheidenen Blatt hatte über einen Meter im Durchmesser !

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Blick auf Waterville

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Charlie Chaplin in Waterville

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Tankstelle, Supermarkt, Baumarkt & Waschsalon – alles Eins
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Jeden Tag nett zu sehen, die Iren haben meine „sportlichen“ Lieblingsfarben am Straßenrand verewigt 🙂
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Valentia Island

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Klippen am Bray Head
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Ehemalige Torfstechregion, heute zugewachsen, Valentia Island

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Kostenpflichtiger Parkplatz beim Bray Head, im Hintergrund Skellig Michael im Abendlicht
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Portmagee
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Torf wird auch noch heute als Brennstoff genutzt und abgebaut

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Freitag 27.10.2017

Zügig nach Killarney gerollt, dort im Touri-Office über Wanderungen informiert. Bei der Ruine der Muckross Abbey geparkt und losgestiefelt. Der Umrundung des Muckross Lake war angepeilt. Die ersten überschwemmten Stellen mit 5cm Wassertiefe nahmen wir noch sportlich. Als es wadentief wurde drehten wir dann doch um. Über den netten Torc-Wasserfall steuerten wir nach ein paar Stunden wieder zum Reimo zurück. Abends in Killarney standen mehrere Pubs mit Live-Musik zur Auswahl. Wie probierten vier/fünf Pubs und Biere aus, bis wir im Killarney Towers Hotel hängen blieben. Dort spielte Tintean, das war richtig stimmungsvoll.

87 km

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Muckross House

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Torc-Wasserfall, südlich Killarney

 

 

Samstag 28.10.17

Bummel durch den Ort, bzw. für irische Verhältnisse schon große Stadt. Wir beschauten die Örtlichkeiten, in denen wir abends zuvor versackt waren. Dann Richtung Dingle-Halbinsel und zum Ort Dingle, an den wir viele gute Erinnerungen hatten. Zwischendurch Rast für den Hund am Strand. Da man da auch in der Nebensaison mit dem Wagen drauf durfte, haben wir da natürlich erst mal auch mit 4×4 gespielt und dann dort Mittagspause am Wassersaum abgehalten. IM Nieselregen dann später nach Dingle rein. Abends die Pubs abgeklappert, es gibt dort sehr viele dieser Einrichtungen und im 4.Pub, dann endlich richtig gute Musik gefunden und bis etwa 0.15 Uhr der Live-Musik gelauscht. Es war die gleiche Kneipe wir bei unserem ersten Dingle-Trip.

71 km

 

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Sandstrand im Küstennebel, Inch Beach
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Inch Beach, in der Nebensaison waren etliche Kilometer Strand zum Befahren freigegeben
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Dingle

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Sonntag 29.10.2017

Heute war es trocken. Man sah sogar viel Himmel und dann kam punktuell sogar die Sonne raus. Heute stand fahren aufm Programm, Einmal quer über die Insel Richtung Nordküste. Da kaum Autobahnnutzung anstand, kamen wir nicht zügig vorwärts; vorbei an Tralee, Limerick und Birr. Mittags Stopp in Athlone, wo der älteste Pub der Insel stehen sollte. Ein Vorgängerbau soll dort vor weit über 1000 Jahren schon gestanden haben.

Sind dann im Dunkeln noch bis nah an die britische Grenzregion gefahren, damit Morgen weniger Strecke ist. Stopp am Straßenrand bei Cloverhill an der N54.

354 km

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Unserer Meinung der beste Pub mit geselliger Stimmung, der Wirt spielt abends persönlich beim traditionellen Folk mit !!

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Bei Annascaul

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Es ging trotzdem ohne Alkohol am Steuer weiter

 

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Fast schon unirische farblose Häuserzeile, Athlone
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Aber, die gegenüber liegende Häuserzeile machte es wieder wett 😉
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Ein Teil (!) des Zapftresens mit über 20 verschiedenen Bieren, Seans Bar, Athlone
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Seans Bear in Athlone, der älteste Pub in Irland – er soll vor dem Jahr 1000 schon existent gewesen sein
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Brücke über den Shannon in Athlone

 

Montag 30.10.2017

Über Armagh, Cookstown und Coleraine nach Portstewart. Nach einer kleinen Stärkung im Amati, wo der benachbarte Ire einen langen Hals bekam und auch was Leckeres abbekommen wollte, gings am Meer entlang; heute von West nach Ost. Es waren unsere ersten Kilometer Couseway Walk. Das Wetter war frisch. In Portrush war Schluss und dort stieg ich aufs zuvor geparkte Rad, radelte zurück, holte das Reimo und sammelte den Rest der Familie ein.

Über Bushmills fuhren wir zum Parkplatz vom Giants Causeway, um für Morgen gleich richtig zustehen; das Rad ließen wir schon in Portstewart zurück.

202 km

 

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Nordirland, Causeway Coast Way, hier in Portstewart
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Portstewart von Osten

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In der Ferne liegt Portrush

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Dunluce Castle, Causeway Coastal Way

Dienstag 31.10.2017

Heute war es sehr bedeckt und frisch. Gewandert wurde zügig von Ost nach West. Leider war zwischendurch mehrere Kilometer am Straßenrand zu laufen. Die Endstücke des Wanderweges waren toll in der Natur gelegen. Dann bereits schon mit viel Mühe einen ebenen, legalen und kostenfreien Parkplatz gesucht, von dem am Folgetag ein weiteres Teilstück zu laufen wäre. Wir parkten an der Kirche von Ballintoy. Nachmittags gingen wir von dort schon zur bekannten Seilhängebrücke. Betraten sie aber nicht, da die Kosten unverschämt hoch waren! Abends & nachts Dauerregen!

41 km

 

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Causeway Coastal Way direkt übern Strand bei östlich Portballintrae
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Dunluce Castle
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Steilküste westlich Dunluce Castle
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Bester Sandstrand von Dunluce Castle bis Portrush

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Der irische riesige Sagenheld FINN MAC COOL
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Sandstrand am Coastal Way westlich von Ballintoy
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Ein VW-Reisemobil mutiert zur „Mobil Gallery“

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Felsküste bei der Carrick-a-Rede-Rope-Bridge
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Ein Ziel der Touristenmassen; wir waren nicht willens für die Passage des Brückchens pro Person 7,00 Pfund zu zahlen

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Auf  vielen irischen Grabsteinen stehen halbe Familiengeschichten eingemeißelt

 

Mittwoch 01.11.2017

Der Regen ist Dauergast heute. Alle drei Wetter-Apps vermelden auch keine gute Prognose. So beschließen wir traurig, auch wenn es das tollste Teilstück geworden wäre, die Wanderung zu lassen und ins Inland zu fahren. Kaum 100 km südlicher wurde es richtig freundlich und die Sonne kam durch. Wir schlugen uns nach Belfast durch, rollten einmal durch die berühmte Shankill Road ohne Auszusteigen, stoppten neugierig am Pferdestadion Dundalk und zogen bis Dublin durch. Suchten und fanden einen Parkplatz, der kostenfrei war und noch in fußläufiger Schlagdistanz zur Innenstadt lag: Mount Street Upper.

An der berühmten O`Donoghues Bar – dem Urpub, wo die Karriere der Dubliers startete – gabs das erste Pint, dann gings am St.Stephen´s Green vorbei, durch die Fußgängerzone und in die Pubs Temple Bar und Oliver St.John Gogarty; natürlich auch immer mit einem frischen Smithwicks.

298 km

 

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Donnerstag 02.11.2017

Wagen versetzt, da tagsüber teuer und einen ALDI überfallen. Am Strand bei Sandymount schön und gut gestanden. Mit Erstaunen beobachtet wie Parkticketsünder traktiert werden und später mit der Eisenbahn nach Dublin rein. Entlang des Liffey und kreuz und quer durch die Gassen.

Abends dann nochmal durch die Pubs gezogen und lange im Gogarty versackt, wo eine gute Live-Band spielte und auch auf Musikwünsche einging; der Hammer war, das pro Etage je eine Live-Band spielte. Genächtigt haben wir wieder in der gleichen Straße wie am Vorabend.

15 km

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Am Strand von Sandymount, östlich Dublin
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Humorloser Ordnungsamtmitarbeiter, weil Ticket für 2 oder3 € nicht beglichen war, gabs innerhalb von Sekunden insegesamt 3 Krallen an parkenden PKWs, die Leute zahlten später online ihre Strafe und wurden nach etwa 30 Minuten wortlos wieder befreit.
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Von Sandymount per Eisenbahn nach Dublin rein.
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Dublin, Alte Börse
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Für die blöden Touristen vom Festland 🙂

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Halfpenny Bridge über die Liffy, Dublin

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Dublin Castle
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Irische Freiheitsdekleration
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Dublin, City hall
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City hall

 

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Dublin, Pub THE STAGS HEAD

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Temple Bar District, The Oliver St.John Gogartys Bar – Live Musik in jeder Etage

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Ulster Bank, Dublin
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Kassenhalle der Hibernian Bank; heute H &M, Dublin

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Dublin, Fußgängerzone

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Freitag 03.11.2017

Heute war nochmal Natur angesagt. Die Wicklow Mountains mit der Old Military Road (R115) war unser Ziel. Einsam und schön wars. Am Örtchen Glendalough und den heiligen Stätten des Nationalhelden St.Kevins vorbei, über das Tal Clara bis nach Avoca zur Textilmanufaktur; dort gewendet und zurück zum Dubliner Fährhafen.

168 km

 

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Wicklow Mountains

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Glenmacnass Waterfall, Wicklow Mountains

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Glenmacnass Waterfall
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Glendalough
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Glendalough
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Glendalough
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Glendalough
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Brücke südlich Laragh
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Angeblich nur 2,60m breit; aber der Einbiegungsknick ist noch viel schmaler; Brücke in Clara
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Älteste Wollmühle Irlands; Avoca
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Avoca, alte robuste Maschine Made in Germany
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Avoca, neue modernste Maschine Made in China

 

Samstag 04.11.2017

Die Fähre kam morgens in Wales (Holyhead) an, wir krabbelten noch mal in die Koje und fuhren erst gegen 8 Uhr los. Über die M56 und den Speckgürtel Liverpool & Manchesters gings über die M6 und Birmingham südwärts; Londoner Autobahnring war staufrei und bei der Brückenmaut haben wir gepennt. Wochen später bekamen wir Post mit einer Zahlungsaufforderung! In Ashford haben wir noch mal geshoppt und uns etwas gegönnt, was man auf dem Festland nicht bezahlen kann. Da ich alle Fährstrecken schon kannte und neugierig auf den Eurotunnel war, hatten wir nun dort Tickets reserviert. Nun waren wir aber viel eher da, da kein Verkehr gewesen war und siehe dar, ohne Mehrpreis konnten wir 2 Abfahrten eher einrollen. Das ganze Verladeterminal ist riesig. Es wurde auch kontrolliert, ob das Gas abgebunden wurde und dann mussten wir durch den kompletten Zug fahren. Bei der Fahrt durfte man rumlaufen und es war sehr komfortabel. In Frankreich dann vom Waggon direkt auf den Asphalt und schon waren wir auf der Autobahn. In Belgien bei einer sehr (!) schlecht ausgeschilderten und nicht beleuchteten Autobahntankstelle getankt und genächtigt!!

693 km

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Rückfahrt unter Wasser; hier Einfahren in den Wagen des Eurotunnelzugs Richtung Frankreich

 

Sonntag 05.11.2017

Bei Sonne die letzten Meter nach Hause gerollt und fröhlich und unversehrt wieder zu Hause eingeparkt; Irland hat uns nicht zum letzten Mal gesehen  😉

334 km

 

Gesamt: 3851 KM